AchtungDie im Folgenden angegebenen Einstellungen ermöglichen allen Java-Programmen den Austausch von Daten mit anderen Rechnern. JavaChess nutzt die Einstellungen nur zum Verbindungsaufbau und zur Übermittlung der Kommandos für die Steuerung des Schachprogrammes. In wie weit Applets anderer Autoren eine offene Verbindung nutzen, ist nicht vorhersehbar; für die Sicherheit der Netzwerkoperationen der Programmumgebung kann ich keine Garantie übernehmen.Daher: die Einstellungen sollten nur vorgenommen werden, wenn klar ist, welche Auswirkungen sie haben können. Und: gegebenfalls sollten diese Einstellugen vor der Benutzung anderer Applets, deren genaue Funktionsweise unbekannt ist, rückgängig gemacht werden. EinstellungenFür all diejenigen, die ich bis hier nicht abschrecken konnte und die grenzenloses Vertrauen in JavaChess haben ;-), gibt es nun die Einstellungen. Diese müssen getroffen werden, damit JavaChess als Server agieren darf. Nur so ist es überhaupt möglich, von anderen Rechnern aus eine Verbindung zum Applet herzustellen.JavaChess im Appletviewer (Windows, JDK)Die Vergabe der Rechte erfolgt beim Appletviewer mit Hilfe der Datei java.policy im Verzeichnis C:\Programme\JDK1.2.2\jre\lib\security\. Der Server habe z.B. die IP 192.168.0.1. Um ihm die Aufnahme der Verbindung mit dem Rechner 192.168.0.2 zu erlauben, muss der folgende Eintrag in diese Datei eingefügt werden.
grant { Danach sollte es vom Client (192.168.0.2) aus möglich sein, zum Applet eine Verbindung mit telnet 192.168.0.1 2222 aufzubauen, sofern einer der Applet-Parameter PORT oder RMTPORT auf 2222 gesetzt wurde. JavaChess im Internet ExplorerFür die hier beschriebene Vorgehensweise ist ein lokal installierter WWW-Server Voraussetzung (z.B. dem PWS auf der Win98 CD unter <CD-ROM>:\add-ons\pws). Der Internet Explorer bietet im Menu Extras den Punkt Internetoptionen an. Nach dessen Auswahl finden sich unter der Registerkarte Sicherheit, die vier Zonen Internet, Lokales Intranet, Vertrauenswürdige Sites und Eingeschränkte Sites für die jeweils eine eigene Sicherheitsstufe eingestellt werden kann.Für die Nutzung von JavaChess als Server im lokalen Intranet muss zunächst diese Zone ausgewählt werden. Die Anwahl der Schaltfläche Stufe anpassen führt zur folgenden Maske:
Wird hier unter Java-Einstellungen der Punkt Benutzerdefiniert gewählt, so erscheint die Schaltfläche Java-Einstellungen. Wird diese angewählt so erscheint die folgende Maske:
Um die Kommunikation über das Netzwerk zu erlauben, muss der Punkt Zugriff zu allen Netzwerkadressen, wie in der Abbildung, aktiviert sein. Damit JavaChess seinen Dienst im Internet Explorer verrichtet muss zuvor noch unter Extras, Punkt Internetoptionen, Registerkarte Verbindungen, Schaltfläche LAN-Einstellungen ein Proxy angegeben werden. Für lokale Adressen soll dieser umgangen werden. Die Einstellungen hinter der Schaltfläche erweitert sehen dann z.B. wie folgt aus:
Ausschlaggebend scheinen hier die Einträge der IP's, für welche der Proxy umgangen wird. Nach dieser Prozedur kann JavaChess über den lokal installierten WebServer als Server gestartet werden, z.B. mit http://127.0.0.1/JavaChess/index.htm. |