Client/Server

JavaChess ist mit einer Serverschnittstelle ausgestattet, die einerseits die Fernsteuerung des Javaapplets gestattet und zum anderen einen Schachserver bereitsstellen kann. Für die Fernsteuerung und den Schachserver muss nur jeweils ein Port in Form eines Applet-Parameters definiert werden.

<PARAM NAME="RMTPORT" VALUE="2222"> <PARAM NAME="PORT" VALUE="3333"> <PARAM NAME="PASS" VALUE="Nase">

Für jeden Client, der sich an dem Schachserver anmeldet, wird intern ein eigenes Schachprogramm gestartet, welches den Client bedient. Die Fernsteuerung kann nicht von mehreren Clients aus gleichzeitig erfolgen.

Das textbasierte Protokoll ist sehr schlicht. Als Client kann hier das TCP-Programm telnet verwendet werden, z.B. telnet 127.0.0.1 2222. Voraussetzung dafür ist, dass JavaChess in einer Umgebung läuft, die Netzwerkoperationen erlaubt (s.u.).
Beispiel für das Protokoll

Die Implementierung eines einfachen Clients ist nicht sehr komplex. Java oder PHP bieten hier Funktionen, die die Programmierung der Netzwerkkommunikation stark vereinfachen.
Beispiel für die Java-Implementierung. Java Compiler und Interpreter können kostenlos, z.B. von Sun, bezogen werden.

Der Serverbetrieb wurde bislang mit dem Appletviewer des JDK und dem Internet Explorer 5.x erfolgreich getestet. Da Java standardmäßig auf hohe Sicherheit ausgelegt ist, sind zuvor einige Einstellungen nötig.

Für die Zukunft ist angedacht, JavaChess für das Spielen zweier menschlicher Gegner im Netz auszubauen.