Eingabe der ZügeJavaChess erwartet zu Beginn der Partie standardmäßig die Eingabe eines Zuges vom Benutzer. Soll JavaChess mit Weiß spielen, so kann die Ansicht des Brettes gedreht werden und JavaChess zum Zug aufgefordert werden (siehe hierzu Funktionen des Menüs).Einfache ZügeBei JavaChess werden die Züge durch Angabe des Ausgangs- und Endfeldes eingegeben. Diese Eingabe erfolgt mit der Maus, wobei die Maustaste mit Mauszeiger über dem Ausgangsfeld gedrückt wird und nach Bewegung zum Endfeld wieder losgelassen wird. Die Figur wird seit der Version 4.2 während der Mausbewegung mitgeführt (Drag & Drop).RochadeDie Eingabe der Rochade erfolgt immer durch Eingabe eines Doppelschrittes vom König in die Richtung der gewünschten Rochade. Das gilt auch dann, wenn durch entsprechende (Märchenschach-)Einstellungen der König mehr oder weniger als zwei Schritte ausführt.En passentBei en passent wird nur die Bewegung des Bauern eingegeben. Der en passent geschlagene Bauer wird automatisch entfernt.UmwandlungenErreicht ein Bauer die Umwandlungsreihe, so öffnet sich ein kleines Fenster, in dem die Figur ausgewählt werden kann, in welche umgewandelt werden soll.Funktionen des MenüsSpiel
Modus
Ansicht
Spielstufen
Matt
InfoCopyright und Versionsangabe.Aufbau einer StellungDer Modus zum Stellung aufbauen kann am veränderten Menü erkannt werden. In diesem Modus wird die Belegung eines Spielfeldes durch Anklicken mit der Maus verändert. D.h., wird ein leeres Feld angeklickt, so erscheint dort ein Bauer. Wird dieser Bauer angeklickt, so wird er zum Springer u.s.w. Der König wird schließlich wieder zum Leerfeld. Das Menü erlaubt hierbei die Auswahl der Farbe der zu setzenden Figur.
Gleich mal ausprobieren ;-) Das Menü beim Stellungsaufbau
Die ToolbarDie Toolbar (rechts neben dem Spielfeld) bietet einen Schnellzugriff auf fünf Funktionen. Standardmäßig sind dies (von links nach rechts): Partieanfang, Zug zurück, Zug berechnen, Zug vor und Partieende. Im Aufbau Modus werden die o.g. Funktionen ignoriert. Die Funktionen des Menüs können über die Appletparameter FKT1, ..., FKT5 frei definiert werden.Einbau des AppletsDer Einbau des Applets in die eigene Homepage ist recht simpel. Befinden sich alle Bilder und class-Dateien im gleichen Verzeichnis wie die html-Datei, so genügen die folgenden Zeilen:AppletparameterDie folgenden Parameter werden von JavaChess derzeit unterstützt.
Interne KommandosDiese Kommandos werden von JavaChess intern interpretiert. Genutzt werden sie von der Serverschnittstelle, von der Remoteschnittstelle, von der grafischen Benutzeroberfläche und von dem Appletparameter EXECUTE. Sie können ferner über eine Funktion des Applets auch von JavaScript aus aufgerufen werden (JavaScript Beispiel). Durch diesen Ansatz gestaltet sich JavaChess sehr flexibel in der Benutzung.SpielzügeJeder Zug in Koordinaten- oder standardalgebraischer (SAN) Notation ist ein Kommando. Bei der Koordinatenform wird das Ausgangs- und Endfeld ausgeschrieben (z.B. e2e4 oder b8c6). Lediglich bei der Umwandlung muss hinter diesen Koordinaten noch ein Zusatz - die Umwandlungsfigur. Diese wird in Großbuchstaben gemäß der englischen Abkürzung angegeben, d.h. N für den Springer, B für den Läufer, R für den Turm und Q für die Dame (z.B. e7e8Q oder c2c1N).Eine genaue Beschreibung der SAN befindet sich bei den FIDE-Regeln. Die Figuren müssen entsprechend der englischen Abkürzung eingegeben werden. Schach-, Matt- und Schlagsymbole können weggelassen werden (das sind: +, # und x). Eine Zugliste kann mit dem Kommando GAME eingegeben werden (z.B. GAME e2e4 e5 g1f3 Nc6 Bb5 a7a6). Funktionen des MenüsDie folgende Tabelle spiegelt die Zuordnung von Menüfunktion und internem Kommando wieder. Jedes dieser Kommandos kann auch über die Client/Server-Schnittstelle versendet werden oder mittels JavaScript aufgerufen werden. Eine Testseite zum Ausprobieren findest Du hier.
Aufbau einer StellungDas Kommando SETUPON leitet den Aufbau Modus ein. Sind alle Figuren wie erwünscht auf dem Brett, so kann der Modus mit SETUPOFF verlassen werden. CLEAR entleert das Brett und SETNEW stellt den Partieanfang her. mit SWITCH wird die Farbe der zu setzenden Figuren gewechselt. Mit NEXT a2 wird die nächste Figur auf das Feld a2 gesetzt (vergleiche hierzu Aufbau einer Stellung weiter oben).
Eine deutlich einfachere Lösung bietet das FEN-Kommando.
Hierbei wird einfach der FEN-String der gewünschten Position
übergeben, d.h. z.B. für die Ausgangsstellung: Ergänzungen für MärchenschachDie erste Erweiterung betrifft das FEN-Kommando: Um kleinere bzw. anders geformte Spielbretter zu erzeugen wird zusätzlich der Bindestrich verwendet. Prinzipiell muss das Spielfeld nämlich bei JavaChess immer acht mal acht Felder groß sein. Bei Diana Chess sieht der FEN-String z.B. wie folgt aus:--------/rbnkbr--/pppppp--/6--/6--/PPPPPP--/RBNKBR--/-------- Der Bindestrich symbolisiert sozusagen ein nicht betretbares Feld, welches auch innerhalb des Spielbrettes vorkommen darf. Um bei kleineren Spielbrettern die Koordinaten korrekt wiederzugeben, verschiebt JavaChess ggf. intern die Darstellung. Hinter dem FEN-String können weitere Angaben stehen:
Danach sollte der Aufruf von FAIRY folgen. Dieser bewirkt, dass die angegebene FEN-Position (für den Aufruf von Neues Spiel) als Spielstart-Position festgelegt wird und der Turm mit den normalen Schrittweiten die Rochade-Figur ist (vorausgesetzt es gibt einen Turm links/rechts vom König). Es können weitere Änderungen folgen:
Bei TARGET stehen je zwei aufeinanderfolgende Zahlen für eine der Rochaden weiß/kurz, schwarz/kurz, weiß/lang, schwarz/lang. Bei einem Zahlenpaar steht die erste Ziffer für die Schrittweite des Königs, die Zweite für die Schrittweite der Rochade-Figur. Die Tool-Box erleichtert das Handling, bietet allerdings nicht alle Möglichkeiten. SonstigeDie folgenden zwei Kommandos sind nicht über das Menü erreichbar: GETFEN und GETGAME. Ersteres liefert den FEN-String der aktuellen Position und Letzteres liefert die bis dahin gespielte Partie in Koordinatenform (hier probieren).Druckversion der Anleitung
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